
Auf den ersten Blick sieht ein Rotary Encoder, Drehwinkelgeber oder auch Drehgeber aus wie ein normales Potentiometer. Aber nein, genau genommen ist er ein kodierter Drehschalter bzw. ein rotierendes Eingabemodul.
In der funktionalen Bedienung gibt es zum Potentiometer zwei wesentliche Unterschiede.
- Bei einem Potentiometer ist irgendwann der Endpunkt in beide Richtungen erreicht. Ein Encoder kann endlos in beide Richtung gedreht werden. Wenn es einen Endpunkt geben soll, dann muss das per Software festgelegt werden. Den Encoder kann man aber trotzdem über den Endpunkt hinaus weiterdrehen. Beim Drehen kann der Bediener jeden Drehschritt erfühlen. Der Drehschalter rastet bei jedem Drehschritt in eine Schaltposition.
- Der zweite Unterschied ist, dass der Drehschalter gleichzeitig auch noch ein Taster ist. Er kann also nicht nur gedreht, sondern auch noch gedrückt werden.